Infizierte perforierende Forkenstichverletzung am Auge

Ein 5-jähriger Ponywallach wurde wegen eines stark entzündeten Auges vorgestellt. Es stellte sich bei der Untersuchung heraus, dass es sich um einen Zustand 3 Wochen nach einer perforierenden Hornhautverletzung handelte. Beim Ausmisten war dem Pferd versehentlich mit einer abrutschenden Forke ins Auge gestochen worden. Das Pferd war von den vorbehandelnden Kollegen nach allen Regeln der Kunst behandelt worden. Dennoch schien eine vollständige Erblindung des Auges nicht mehr aufzuhalten. Auch ich sah eigentlich keine Chance mehr die Sehkraft des Auges zurückzugewinnen, hoffte aber eine drohende vollständige Einschmelzung des Auges zu verhindern und vor allem zumindest die enormen Schmerzen durch die Laserakupunktur lindern zu können (1. Bild). Es wurden insgesamt 12 Behandlungen des Patienten durchgeführt. 18 Tage nach der ersten Behandlung konnte die Therapie eingestellt werden. Es zeigte sich eine vollständige Regeneration mit keinerlei zurückgebliebenen Funktionsstörungen.